#142_Wenn ich einmal anfange, kann ich nicht aufhören...
Shownotes
Du erfährst:
☞ warum verbotene Lebensmittel oft besonders attraktiv werden ☞ wie das Pendel zwischen Verzicht und Überessen entsteht ☞ welchen Einfluss Kindheit, Erziehung und Diätkultur auf unseren Umgang mit Essen haben ☞ weshalb Süßigkeiten häufig mit Emotionen, Trost und Belohnung verbunden sind ☞ und wie du einen entspannteren und neutraleren Umgang mit Lebensmitteln entwickeln kannst
Außerdem sprechen wir darüber, warum regelmäßige, sättigende Mahlzeiten, Genusserlaubnis und neue Strategien zur Emotionsregulation oft wirksamer sind als das nächste Verbot.
Eine Folge für alle, die sich mehr Ruhe, Vertrauen und Leichtigkeit im Umgang mit Essen wünschen. Denn Essen soll nicht ständig ein Kampf sein – sondern ein selbstverständlicher Teil deines Lebens. ♡♡♡
Lass uns in Kontakt bleiben: E-Mail: katharina@femalefoodfreedom.at Website Instagram Facebook Ernährungscoaching
Transkript anzeigen
00:00:00: Diese Folge ist für dich, wenn du einen großen Bogen um Schokoladechips und Co.
00:00:06: machst Wenn dich das schlechte Gewissen plagt sobald du nicht gesund bist.
00:00:12: diese Folge ist auch für dich wenn es dich stresst Kekse oder Chips zu Hause zu haben.
00:00:17: Und diese Folge is besonders für Dich wenn Du dir einen entspannteren Umgang mit den vermeintlich ungesunden Lebensmitteln wünscht.
00:00:29: Hallihallo und herzlich willkommen zu unverwechselbar.
00:00:33: Dein Podcast für die vermeintliche Achterbahnfahrt durch die Wechseljahre!
00:00:38: Ich bin Katharina, die Zoologen- und Mentaltrainerin von Female Food Freedom.
00:00:43: Ich unterstütze dich dabei, die unterschiedlichen Phasen der WechselJahre mit dem nötigen Wissen einer Priseleichtigkeit und ganz viel Genuss zu erleben und zu gestalten.
00:00:55: Erfahre wie du dich optimal mit Energie und Nährstoffe versorgen aber auch schlechtes Gewissen, ständiger Gewichtsorgen, Heishungertaken, Diäten und den ständigen Kampf gegen deinen Körper ähnlich hinter dir lassen kannst.
00:01:12: Denn du bist mehr als eine Zahl auf der Waage oder im Kleideretikett um deine Wechseljahre eine Chance nicht ganz neu kennenzulernen denn Du bist unverwechselbar!
00:01:26: Entstarben wir gemeinsam die Mythen und Geschichte rund um die Wechsel-Jahre.
00:01:31: Körperbild und Deinen Essalltag.
00:01:34: So schön, dass du hier bist.
00:01:37: Also let's go!
00:01:43: Schön, dass Du hier bist.
00:01:44: In der heutigen Folge möchte ich mal einsteigen damit Dass es immer wieder in meinem Alltag... also jetzt gar nicht in meinen beruflichen Alltag sondern einfach so im Alltag zu Situationen kommt wo ich Menschen höre über Essen zu sprechen.
00:02:07: wie du vielleicht weißt, ich feier viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und obwohl ich im Zug, speziell im Zug häufig im Ruheabteil sitze bin ich immer wieder ganz wichtig ungewollt stille Zuhörerin von so manchen Gesprächen eben rund ums Essen.
00:02:26: Und ich will da gleich mal was klarstellen Ich bin keine Stalkerin.
00:02:31: Es interessiert mich grundsätzlich ja wenig, was andere Menschen vor allem im Zug sprechen.
00:02:37: Aber manche Menschen sprechen nur entweder so laut, dass man es schwer überhören kann –
00:02:45: v.a.,
00:02:46: wenn man keine Kopfhörer dabei hat oder eben ich bin manchmal fast Teil zu einer Konversation weil sie heute direkt neben mir oder vor mir oder hinter mir passieren.
00:02:56: und gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln ist man ja meistens auf eher enger im Raum zusammen.
00:03:02: Und in diesen Situationen fallen dann häufig so Sätze wie, wenn ich einmal anfange Schokolade zu essen kann ich nicht mehr aufhören oder vielleicht auch deshalb habe ich gar keine Süßigkeiten zu Hause oder auch einer meiner Favoriten Wenn ich davon nur ein Stück esse, habe ich sofort fünf Kilometer.
00:03:27: Und diese Aussagen höre ich natürlich auch in meinem Berufsalltag als Diatologin, vor allem eben häufig dann in Beratungen möglicherweise bei irgendwelchen Workshops oder Vorträgen.
00:03:38: Genau deshalb möchte ich heute mit dir darüber sprechen um genau diese Unteranführungszeichen ungesunden Lebensmitteln, um diese verbotenen guten... gut schmeckenden Lebensmitteln.
00:03:53: Weil häufig geht es dabei gar nicht um eben jetzt die Schokolade, die Kekse, die Chips des Eis oder irgendwie die, keine Ahnung, Solette und Co.. Es geht meistens um was anderes nämlich um Verbote, um Kontrolle, um Angst und eben um deinen Umgang mit Essen per Sie.
00:04:16: Steigen wir deshalb gleich mal in die Systeme ein.
00:04:19: Warum haben wir überhaupt so viel Angst oder schlechtes Gewissen, man kann es jetzt nennen wie man will vor bestimmten Lebensmitteln?
00:04:28: Und wenn wir mal ehrlich sind, haben die wenigsten Menschen Angst vor Broccoli, vor einer Karotte oder einem Caesar-Sellet.
00:04:38: Die Angst bezieht sich meist eher auf Lebensmittel wie Schokolade, Kekse, Chips, Eis, Pizza, Kuchen... Wurstsämmeln, Leberkesämmeln etc.
00:04:51: Also mehr oder weniger jener Lebensmittel die gesellschaftlich häufig als schlecht ungesund oder eben verboten bezeichnet werden.
00:05:05: und kleiner Spoiler hat das Klima vorweg.
00:05:09: ihr wird so wörter wie schlecht ungeschunden verboten immer in also untergänze Füßchen oder Anführungszeichen setzen weil die heute schon sehr stark sind.
00:05:18: Weil genau eben mit dieser Assoziation oder diesen Wörtern beginnt ja oft das eigentliche Problem, denn sobald ein Lebensmittel den Stempel verboten bekommt verändert sich ja etwas in deinem Kopf.
00:05:35: Wenn du jetzt eben das Verbot aussprichst bis keine Ahnung zu deinem Urlaub in fünf Wochen keine Schokolade mehr zu essen Was passiert dann genau mit dieser Schokolade?
00:05:47: Sie wird plötzlich super interessant, besonders begehrenswert und richtig wichtig.
00:05:55: Aber warum haben wir solche Label oder Stempel für unterschiedliche Lebensmittel?
00:06:00: Weil wir das häufig schon in der Kindheit lernen!
00:06:03: Es gibt sowas wie die gesunde Jause oder das gesunde Naschen wobei ich mir die Frage stelle was ist es überhaupt?
00:06:14: Genau dafür soll es kein Label geben von gesundes Naschen oder eben ungesundes Naschern.
00:06:19: Oder wie häufig hast du vielleicht auch als Kind gehört, dass du zuerst was Gesundes essen sollst damit's dann Nachspeise gibt?
00:06:28: Damit du dann als Kuchen, Schokolade etc.
00:06:32: Essen darfst.
00:06:33: und ja wir lernen ja auch Lebensmittel meistens so kennen.
00:06:38: Als Kinder haben wir gelernt das gesunde Lebensmittel oder etwas, das gesund ist.
00:06:44: Das soll ich essen.
00:06:47: Oft hast du aber vielleicht gemerkt oder gelernt oder festgestellt okay, gesund soll ich machen, aber schmeckt irgendwie nicht so gut.
00:06:57: Ich denke jetzt zu an dem Broccoli.
00:06:59: Ungesund sollte ich eher Nicht- oder kaum Essen.
00:07:04: Das wäre aber genau das was so richtig gut also wirklich köstlich ist.
00:07:10: Was lernen wir also relativ früh?
00:07:13: Gesund ist das, was ich essen soll aber nicht so schmeckt.
00:07:17: Wenn ich es jedoch esse dann habe ich mir quasi das ungesunde verdient, dass dann aber richtig gut schmeckt!
00:07:26: Merkst du was?
00:07:27: Somit labeln wir automatisch vermeintlich gesunde Lebensmittel als etwas neueres Musi halt machen und heben die ungesunden, wie gesagt vermeintlich also Unteranführungszeichen, ungesunde Lebensmittel.
00:07:41: Die, die halt schmecken mit denen wir eine gewisse Verbindung haben oder eben Erinnerungen aufgebaut haben oder gemacht haben.
00:07:50: Die labeln wir damit als etwas Besonderes aber das sie nicht darf oder soll.
00:07:56: Und dann kommt die Frage was hast du über Essen gelernt?
00:08:01: Diese Frage ist unglaublich spannend!
00:08:04: Frag dich gerne mal, wie das bei dir zu Hause war oder auch gern wenn du dich erinnern kannst im Kindergarten oder in der Schule.
00:08:13: Waren da Süßigkeiten frei verfügbar?
00:08:17: Oder waren die streng reglementiert?
00:08:19: Hat manche Lebensmittel nur zu besonderen Anlässen gegeben?
00:08:24: Musstest du dir manche Lebensmittel erst verdienen?
00:08:28: Oder hast du gelernt dass es eben Lebensmittel gibt, und da Anführungszeichen schlecht gelten.
00:08:35: Und wie schon oben gerade erwähnt vorhin, viele von uns haben eben sehr früh gelernt Gemüse ist mehr oder weniger gut Süßigkeiten sind schlecht Obst ist gesund Schokolade ungesund Zucker, Karies ganz, ganz schlecht Salat.
00:08:55: bist du brav?
00:08:56: Du isst ein Salat!
00:08:57: Das hast du gut gemacht.
00:08:59: Chips.
00:09:01: das ist aber sehr böse.
00:09:03: Und ganz ehrlich, wenn wir beide vor einem Tisch sitzen und dort liegen Gemüse-Sticks und Schokolade.
00:09:11: Was klingt denn emotional spannender?
00:09:15: Genau!
00:09:16: Das liegt nicht daran dass mit dir etwas nicht stimmt sondern daran das wir essen häufig moralisch bewerten.
00:09:23: wie schon oben erwähnt oder vorher erwähnte sage ich mal oben weil es bei mir in meinen Notizen oben steht.
00:09:30: deshalb ja Ich bin ein sehr visueller Mensch.
00:09:33: Aber eben wie vorhin erwähnt, ist ja Essen mehr als nur reine Nährstoffaufnahme.
00:09:38: Das heißt du hast man möglich mit der Schokolade eine eher positivere Emotion oder auch Erinnerung im Kopf oder in dir aus jetzt vermeintlich mit Gemüsesstiks.
00:09:53: Wobei das natürlich in zwei Richtungen gehen kann.
00:09:57: Es kann natürlich sein dass du ... mit Schokolade nicht so gute Erfahrungen hast, weil du sie gern essen würdest oder wolltest.
00:10:05: Aber es nicht durftest!
00:10:06: Ich möchte gerne was vom Pendelprinzip erzählen.
00:10:11: Das ist jetzt kein wissenschaftlicher Ausdruck aber das ist ein ... wie gesagt ich bin sehr ein sehr visueller Mensch und erklär das meinen Klientinnen sehr gerne.
00:10:24: so mit eben diesem Pendel Was passiert, wenn du ein Lebensmittel möchtest?
00:10:32: Der ist aber den Stempel ungesund hat.
00:10:33: Du weißt jedoch... das sollst du eben nicht essen!
00:10:36: Also passiert es häufig mit schlechten Gewissen.
00:10:40: oder du überlegst dir einen... er legst dir ... nicht überlegs sondern du erlegst hier ein Verbot auf weil es möglicherweise mal wieder zu viel war.
00:10:53: also du möchtet etwas essen.
00:10:54: Das hat den Stempel ungesunden.
00:10:57: Du weißt, du sollst das nicht.
00:10:59: Also magst du das entweder mit schlechten Gewissen oder du erligst eben dir dieses Verbot auf weil es möglicherweise irgendwann zu viel war?
00:11:06: Dieses Verbot ist aktiv solange du dich zusammenreißen kannst so lange es in deinem Alltag nach Plan läuft und solange tu dich und alle deine Fäden sozusagen die du so halten und schokolieren darfst oder Bälle unter Kontrolle hast.
00:11:26: Sobald diese Kontrolle jedoch etwas wackelt, tagverläuft eventuell anders als gewünscht.
00:11:34: Du hast was in den Zug versäumt, hast verschlafen bis zu spät gekommen, hast die Unterstreitgespräch schon in aller Früh gehabt, die Kollegin oder der Kollege ist krank geworden und dann kommt möglicherweise dieses Verbot oder eher diese Kontrollen ins Wanken buchstäblich um.
00:11:56: Das heißt, diese Kontrolle kann nicht mehr richtig aufrecht gehalten werden und dann kommt zu der kurze Moment wo du dir denkst Der Tag war so anstrengend jetzt gönn ich mir die Schokolade oder habe ich mir diesen Keks verdient.
00:12:17: Was dann passiert ist dass du zuerst ist dein Pendel eben auf der Seite des Verbots.
00:12:26: Und wenn du aber diese Kontrolle eben, wie gerade beschrieben nicht mehr aufrechterhalten kannst dann fällt oder schwingt dieses Pendel in die komplett andere Richtung.
00:12:34: das heißt du kannst dich meistens nicht mehr stoppen und landest möglicherweise sogar an einem S-Anfall.
00:12:40: Das heißt es bleibt meistens bei diesem kleinen Stück Schokolade oder eben einem Kicks.
00:12:47: Du isst dann häufig viel zuviel davon Möglicherweise bis dies richtig schlecht wird.
00:12:54: Das kommt ihm daher, weil wir eben auf der einen Seite des Pendels stehen so Sätze oder Aussagen wie das Essig nicht.
00:13:02: Das darf ich nicht.
00:13:04: Es ist ungesund!
00:13:05: Ich muss mich nur zusammenreißen.
00:13:08: Vielen lieben Dank dass du dabei warst bei dieser Folge von Unverwechselbar.
00:13:15: Wenn sie dir gefallen hat dann lasst gerne eine Bewertung bei Spotify oder Apple-Podcast, oder auf welcher Plattform durch immer.
00:13:22: gerade diesen Podcast hörst da.
00:13:26: Teil die Folge auch gern mit deinen Lieben oder auf Social Media und markier mich mit adfemail.food.freedom.
00:13:37: Du kannst dich auch gerne für meine Newsletter Kuchen & Komplimente über mein Website anmelden und somit verpasst du keine Podcastfolge mehr!
00:13:47: Außerdem versorge ich Dich und Geschichten rund um die Wechseljahre, Körperakzeptanz und einen entspannten Essalltag.
00:13:58: Ich wünsch dir einen wunderschönen Tag!
00:14:00: Alles Liebe!
00:15:18: Das heißt je stärker das Verbot ist, je größer die Anstrengung, je mehr Kontrolle du dafür brauchst desto größer wird die Spannung.
00:15:35: also eben dass dieses Pendel in die eine Seite schwingt Und dann irgendwann eben, wie gesagt wenn du diese Spannung nicht mehr halten kannst.
00:15:42: Diese Kontrolle nicht mehr da ist Wie gerade vorher beschrieben Dann schlägt dieses Pendel eben zurück und dann wird eben aus.
00:15:51: Ich gönne mir ein Stückchen Schokolade plötzlich Jetzt ist es schon alles egal und eben Es kommt was in die ganze Tafelschokolade oder die ganze Packungen irgendwelche Pralinen und Co.
00:16:04: Und genau dann entsteht eben ja auch dieses Gefühl von Kontrollverlust.
00:16:10: Und meistens geht es ja danach weiter in die Richtung, dass du dich bestätigt fühlst, dass Du zu schwach bist und unkontrolliert bist.
00:16:22: Dass du zu undiszipliniert bist und dumm dafür bist und sowieso nicht schaffst usw.
00:16:30: Wir sind sehr nett zu uns selbst!
00:16:33: Warum passiert das aber überhaupt?
00:16:36: Es passiert, weil generell dann Gehirnverbote nicht wirklich mag.
00:16:41: Und weil wir halt auch nicht dafür gemacht sind ständig sozusagen unsere Bedürfnisse anzukämpfen vor allem dann nicht wenn wir zusätzlich möglicherweise hungrig sind Wenn wir gestresst sind, wenn wir emotional belastet sind.
00:17:00: und genau das ist ja dann der Moment.
00:17:03: Jetzt schließt sich der Kreis von vorhin, wo eben die Schokolade plötzlich nicht nur Schokolad ist sondern die Schokolade eingesetzt wird um getröstet zu werden.
00:17:14: Um sich zu belohnen, um möglicherweise eine Pause zu machen, um eine Ablenkung zu haben oder sie wird eingesetzt für Entspannung.
00:17:26: und das ist genau der Moment wenn wir eben Essen zur sogenannten Emotionsregulation einsetzen.
00:17:35: Und da komme ich gerne mit einem Beispiel, das ich immer wieder auch in Workshops sage.
00:17:41: Wo die Menschen dann etwas... naja, ich sag jetzt mal überrascht sind!
00:17:47: Weil ganz ehrlich hast du jemals schon gesagt, boah, heute was so harter anstrengender Tag?
00:17:56: Ich brauche jetzt ein paar Gemüse-Sticks.
00:18:01: Also ich habe das noch nie gesagt und ich kenne auch kaum jemanden der nach einem richtig anstrengenden Arbeitstag denkt, ja jetzt brauche ich dringend Gurkenscheiben.
00:18:16: Und ich weiß das sind sehr krasse Beispiele.
00:18:19: aber warum ist es so?
00:18:21: Weil wir essen eben nicht nur wegen Nährstoffen auswählen sondern eben auch wegen Geschmack wegen unserer Emotionen, wegen Erinnerungen.
00:18:31: Eben Erinnerungen die wir mit diesem Lebensmittel verbinden oder Erinneringungen die wir an ähnliche Situation haben und uns dann herholen wie wir die möglicherweise eben sozusagen geschafft haben oder erlebt haben weil wir Lebensmittel einsetzen aus Trost, aus Genuss oder wieder zur Entspannung Und das ist generell vollkommen menschlich mache ich genauso ab und zu.
00:18:59: Die Frage ist ja eher, is Essen deine einzige Strategie um mit Emotionen umzugehen oder diese eben wie man so schön sagt eben zu regulieren?
00:19:15: Oder ist es halt eine Strategie, um mit emotionen umzugehnen?
00:19:20: Und dann fragt dich auch gern Wie häufig brauchst du möglicherweise Ruhe Entspannung und stehst aber vor der Lade mit den Süßigkeiten, was irgendwie halt nicht gut funktionieren kann.
00:19:40: Und genau da liegt eben auch dieser Schlüssel versteckt dass du hinter die Kulissen blicken kannst nämlich wofür setzt du Essen ein?
00:19:56: Da kommen wir jetzt wieder zu diesen Aussagen die ich ganz am Anfang genannt habe weil viele Menschen glauben ja wenn ich die Süßkeiten nicht Zuhause hab dann habe Ich das Problem gelöst.
00:20:09: Und ja, manchmal funktioniert das kurzfristig.
00:20:12: Langfristig bleibt jedoch diese mögliche Angst vor einem Lebensmittel oder eben diese Bedenken vor Kontrollverlust bestehen und es ist dann eben Angst vor Kontrolverluste wie gesagt habe oder Angst vom Überessen oder eben dieser Angst vor wenn ich einmal anfange.
00:20:34: Und deshalb arbeite ich in meinen Beratungen oder auch in eben Workshops und Co.
00:20:40: selten mit irgendwelchen verboten, weil das bringt nichts.
00:20:46: Du wirst davon mir nie eine Liste bekommen von was ist nicht guten und bösen Lebensmitteln?
00:20:50: Von erlaubten und nicht erlaubtem Lebensmittel noch der Speisen Sondern.
00:20:56: Ich finde die Frage viel viel wichtiger Wie kannst du Druck rausnehmen?
00:21:02: Oder wie kannst du Lebensmittel neutraler betrachten.
00:21:10: Und wie kannst du zu dir und deinem Körper wieder Vertrauen aufbauen?
00:21:18: Was in solchen Situationen helfen kann oder was so die Schritte sind, ist einmal erstens dass du regelmäßige Mahlzeiten hast.
00:21:29: ganz oft steckt hinter heiß Hunger oder irgendwelchen Naschattacken oder es an Fällen schlichtweg Hunger.
00:21:40: Und ja, das ist wirklich so bei ganz vielen Menschen.
00:21:45: Wenn du seit Stunden nix gegessen hast wenn du einfach zu wenig gegessen hattest dann ist dein Körper einfach geschwächt und er macht genau das was er tun soll.
00:21:59: Er fordert von dir diese Energie vor allem wenn du weiterhin Leistung von ihm erwartest.
00:22:07: Zeit der Punkt Genau.
00:22:09: wenn wir über regelmäßige Mahlzeiten sprechen, dann dürfen diese Mahlzeiten auch Sättigen sein.
00:22:15: Ein Kaffee ist kein Frühstück.
00:22:17: Eine Reiswaffe mit Frischkäse ist kein Mittagessen und ein Apfel ist oft keine ausreichende Zwischenmahlzeit.
00:22:29: Dein Körper braucht Kohlenhydrate, Eiweißfett-Balaststoffe Und vor allem genug davon möglichst im Minimum diese drei Mahlzeiten am Tag.
00:22:44: Die du nicht nur angst, also dass wir nicht nur schauen was ist du da?
00:22:51: sondern auch wie isst du das?
00:22:54: Ist es halbwegs in Ruhe sitzt du dabei und beantworte es nicht fünf E-Mails drei Nachrichten währenddessen und hörst dann noch die aktuelle Folge was ich nicht deines Lieblings Podcasts oder schaust Du die nächste Serie auf Netflix & Co.
00:23:12: Also wirklich diese regelmäßigen settingenden Malzeiten.
00:23:16: Und der dritte Punkt, der wahnsinnig wichtig ist genau um eben auch diese Bewertung rauszubringen Ist dass du dir die Genusserlaubnis gibst und das ist nicht irgendwann gemeint und nicht wenn am Wochenende mal wieder ein GT eingelegt wird.
00:23:42: Ja, eh vorher gerade jetzt eine Sporteinheit gemacht hast oder die letzten drei Tage eh so wenig gegessen hast.
00:23:49: Das heißt jetzt darfst du mal über die Strenge schlagen und darfst etwas genießen?
00:23:54: Nein!
00:23:55: Sondern regelmäßig – täglich gibt dir diese Genusserlaubnis.
00:24:02: Je normaler ein Lebensmittel wird desto weniger Macht des zu weniger Einfluss hat sozusagen über dich oder auf dich.
00:24:19: Und ganz wichtig, bau dir wirklich täglich so einen Genussmoment ein.
00:24:26: Das heißt du nimmst dir die Zeit und das kann können fünf Minuten sein.
00:24:35: Und baust eben wie gesagt diesen Genuss moment an.
00:24:39: Nimm dir einen Teller packt dir deinen Schokoriegel aus Brich ihn, wenn du möchtest in zwei oder drei Stücke.
00:24:47: Je nachdem wie klein oder groß dieser Riegel ist.
00:24:51: Leg den auf den Teller, setz dich hin und versuch wirklich Stück für Stück zu essen.
00:24:59: Nicht nebenbei schnell im Stehen während der nächste Kaffee runterläuft stopfst du dir diesen Schokoriegel rein sondern wirklich langsam und bewusst.
00:25:11: Wenn du magst, kannst du auch einste Stücke auf der Zunge zergehen lassen.
00:25:16: Du kannst die Augen dabei schließen und kannst da mal hinspüren was spürst du da?
00:25:23: Wie ist es wenn dieses Stück Schokolade auf deiner Zunge oder im Mund zergeht?
00:25:30: Und eben spüre hin beobachte dich wie du diesen Moment wahrnimmst und wie viel du dann von dieser Schokoladen möglicherweise tatsächlich brauchst.
00:25:41: weil generell ist Genuss Eher Qualität statt Quantität.
00:25:48: Das vergessen wir nur häufig, weil wir das eben alles sehr unbewusst und nebenbei und schnell zwischen durchmachen.
00:25:58: Und natürlich ist Genuss nicht nur mit Essen und Trinken zu verbinden Sondern Genuss kann ja auch sowas sein wie ein Spaziergang Ein gutes Buch Dass du dir ... weiß ich nicht das Album deines Lieblingskünstlers oder deiner Lieblinkünstlerin auftrest, dass du ein Gespräch mit einer lieben Person hast.
00:26:26: Dass du die möglicherweise in den Sonne setzt und fünf Minuten nichts tust und wirklich einfach einmal hinspürst wie die Sonne auf deinen Körper, auf dein Gesicht strahlt oder dort auftrifft.
00:26:39: Es kann auch ein Bad sein oder eine kalte Dusche.
00:26:43: Oder eben gerade, wenn es aktuell gerade heißere Temperaturen hat, dass du wirklich einmal bewusst in den See oder in irgendeinem Pool oder sonst was springst.
00:26:54: also bewusst springen ja aber doch dann einmal kurz innehältst und das einmal hinspürst.
00:27:01: wie fühlt sich das denn an?
00:27:02: Dass ich jetzt auf einmal diese Abkühlung habe Wie gesagt, spürt er mit allen Sinnen wie das ist.
00:27:17: Und der letzte Punkt, also vierte nicht fünfte Vierte, ist da wahrscheinlich schwierigste weil herausfordernd und möglicherweise langwierig ist der dass du lernst deine Emotionen zu zu spüren und zu erkennen.
00:27:45: Und B, aber dann auch eben anders zu regulieren Denn viele von uns haben ja gerade nie gelernt mit Frust umzugehen oder mit Langeweile.
00:28:00: Oder was löst denn?
00:28:02: Oder was liegt denn hinter Stress?
00:28:05: Wir alle sind irgendwie gestresst Aber da liegen ja Emotionen dahinter.
00:28:09: Das kann von Überforderung zu hoher Anspannung, bis hin zu eben Frust oder Wut oder was sein.
00:28:24: Also da haben wir wirklich hinzuspüren das zu lernen benennen zu können auch zu schauen welche Bewertungen habe ich mit diesem Gefühl und dadurch Und wie lebe ich das aus?
00:28:41: Gerade wir Frauen haben auch nicht gelernt, wütend zu sein.
00:28:43: Weil wo das ja etwas ist?
00:28:45: Das ist eine wütende Frau!
00:28:48: Da schickt sich nicht.
00:28:49: Aber genau das sind wirklich diese Emotionen auf die du hinspüren kannst und dann schauen kannst.
00:28:56: Wie gesagt Schritt für Schritt willkommen im Club.
00:28:59: Das ist keine leichte Aufgabe.
00:29:01: Auch ich lerne da immer noch dazu aber eben zu schauen wie kann ich meine Emotion wahrnehmen und anders regulieren?
00:29:13: Und da bin ich dann auch schon beim Schluss dieser Folge, was ich mir für dich wünsche.
00:29:23: Und zwar wenn du aus dieser Folge nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese das Lebensmittel keinen moralischen Wert haben!
00:29:34: Du bist kein besserer Mensch keine bessere Frau keine besseren Mutter Kollegin oder Partnerin, weil du Salat ist.
00:29:46: Und du bist kein schlechterer Mensch, weil Du Schokolade magst oder eben Eis gegessen hast.
00:29:54: Deshalb hier nochmals die Zusammenfassung der Reminder Je weniger verbote je weniger schwarz-weiß denken je weniger Kampf gegen dich selbst desto mehr Ruhe desto mehr Leichtigkeit kann rund ums Essen entstehen.
00:30:20: Und genau diese Ruhe und diese Leichtigheit wünsche ich dir, denn genau deshalb spreche immer von diesem entspannten Essalltag!
00:30:32: Und der ist auch wenn es für dich jetzt so aussieht als wäre das nicht möglich aber bin davon überzeugt dass er auch für dich möglich ist.
00:30:41: Wenn du dabei Unterstützung möchtest dann melde dich gern bei dir.
00:30:46: Wir schauen uns das an, wo eben vielleicht deine Engpässe im Essalltag liegen.
00:30:53: Wo vielleicht eine Engpäße hinsichtlich Emotionsregulationen liegen und schauen dann Schritt für Schritt dass wir dich aus dieser Bewertung, aus diesem Pendel raus holen sozusagen und wirklich Schritt für schritt hingehen zu einem entspannten Essalltag.
00:31:14: In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen Wundervollen Tag!
00:31:19: Genieße deinen Genussmoment, probier's gern aus.
00:31:23: Lass mich wissen wie das für dich war.
00:31:26: Danke dass du da bist.
00:31:27: Alles alles Liebe und bis bald deine Katharina.
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